Demokratisierung der Technik

Einige Leser dieses Artikels mögen sich noch erinnern an das Arbeiten an dummen Terminals mit Anwendungen, die von der zentralen IT vorgegebenen waren. Im Jahr 2015 laden wir uns die Apps auf unser immer verfügbares Smartphone, die wir selber für uns als sinnvoll, wichtig oder schick empfinden. Nicht, dass es keine zentralen Applikationen gerade in Unternehmen mehr gäbe, aber die Demokratisierung der Software ist unübersehbar.

Diese Demokratisierung der Technik ist ein Trend, der sich auf vielen Gebieten weiter fortsetzen wird. Es ist aber nicht nur ein technologischer Trend sondern auch ein gesellschaftlicher. Die Technik macht es möglich, dass wir als Normalbürger Aufgaben durchführen können, die vorher nur Experten durchführen konnten. Dies ist in der Medizin spürbar, in der wir selber zum Beispiel mit am Körper angebrachten Daten-Analysen unsere Schlafgewohnheiten messen und optimieren können oder mit aus dem Internet abgerufenem Wissen den Arzt bei unseren Besuchen durch unsere „Aufgeklärtheit“ vor ganz neuen Herausforderungen stellen.

Dies ist aber auch im Innovationsmanagement spürbar, einem für ein Unternehmen, aber auch für die Gesellschaft sehr wichtigen, lebensnotwendigen Themengebiet. Neue Technologien, wie zum Beispiel die Visualisierungsmöglichkeiten der von uns vertretenen Firma mapegy aus Berlin auf Suchergebnisse von weltweiten Technologie-Dokumenten, machen es möglich, dass auch Nicht-Experten sich mit dem Thema Innovation beschäftigen können. Für ihren jeweiligen Aufgabenbereich, ad-hoc im Moment der Notwendigkeit. Dies macht den Innovationsmanager im Unternehmen genauso wenig obsolet wie für uns den Arzt, aber es erfordert von ihm eine koordinierende, offene und partnerschaftliche Einstellung. Nur im Zusammenspiel lassen sich Erfolge erzielen. Auch ein Ergebnis der allgegenwärtigen Demokratisierung der Technik.